Episodenführer Folge 9

9. Halali
Diese Folge spielt im Herbst 1989 (im Telefongespräch mit Daphne, in dem Rosl die Ankunft von Julius ankündigt, fragt Rosl, ob der diesjährige Herbst in der Toskana wirklich so schön ist; Julius hat Herbstferien, wenngleich auch nur eine Woche).

Die Herbstferien haben begonnen und in der Toskana ist Jagdsaison. Daphne errichtet, ohne die Erlaubnis der Donners einzuholen, mit ihren Feriengästen eine Schranke an dem Weg, der zu Donners Grundstück führt, um die verhassten Jäger an der Zufahrt zu hindern. Als Neveo zufällig vorbeikommt und dies sieht, warnt er Daphne, dass dies zu Ärger im Dorf führen wird. Bald darauf muss Daphne auch noch hören, dass Julius auf dem Weg in die Toskana ist. Ihr fährt ein Schreck durch die Glieder, denn inzwischen hat sie gemeinsam mit Hermann jede Menge Feriengäste angeworben und diese sowohl in ihrem eigenen als auch in Veras und Donners Haus untergebracht. Als auch ein letzter Versuch, mit Herrn Molzer wenigstens einen dieser Gäste kurzfristig auszulagern, scheitert, kommt es zum Aufeinandertreffen mit Julius, der am Haus angekommen aus allen Wolken fällt. Er muss feststellen, dass Daphne das Angebot der Donners, ihre Gäste solange in Donners Haus unterzubringen, bis sie das Dach ihres Hauses repariert hat, schamlos ausgenutzt hat. Nach einem Gespräch mit Neveo, der ihn darauf hinweist, dass der Bau der Schranke an Donners Weg zu Problemen im Dorf führen wird, beschließt Julius, die Schranke wieder zu entfernen. Und gleichzeitig schmiedet er einen perfiden Plan, wie er die ungebetenen Gäste in seinem Haus loswerden kann. Er tut alles dafür, sie davon zu überzeugen, dass er nicht nur große Sympathie für die Jäger hegt, sondern auch selber passionierter Weidmann ist. Vor den Augen seiner Gäste lädt er die Jäger ein, bei der nächsten Treibjagd Gäste in seinem Haus zu sein. Als er dann noch mit Neveo im Schlepptau und bewaffnet mit Jagdgewehren und zwei Kanichen, die er zuvor beim Metzger in Massa Marittima gekauft hat, aus dem Wald kommt, haben Daphnes Gäste endgültig genug. Sie reisen unter großem Protest ab! Doch als Julius am Abend bei einem Glas Wein vor dem Kamin das Ende der Belagerung feiert, holt ihn die Vergangenheit wieder ein. Die Jäger, die er eingeladen hat, sind seiner Einladung gefolgt und fallen vor der großen Treibjagd scharenweise in Caduta Sassi ein. Bei dieser Gelegenheit erhält Julius von einem Jäger aus Florenz das Angebot, sein Haus an ihn zu verkaufen, falls er sich irgendwann dazu entschließen sollte. Am anderen Morgen, als die Treibjagd beginnt und die Jägerschaft ihm verkündet, nach der Jagd wieder vorbeizukommen, zieht der inzwischen erschöpfte Julius es vor, vorzeitig nach Freising zurückzukehren.

 

12345678910111213-23