Episodenführer Folge 4

4. Die Quelle
Diese und die nächsten vier Folgen spielen im Sommer 1989. Zu Beginn der Folge sieht man die Donners auf dem Hinweg in die Toskana, vermutlich haben die Sommerferien gerade begonnen. Der letzte Schultag dürfte 1989 in Bayern der 26.07.89 gewesen sein. Auf dem Strafmandat, das die Donners bei 0:10:45 Std. bekommen, steht zwar das Datum 19. September 1989, vermutlich handelt es sich hierbei jedoch nur um das reale Datum des Drehtags und diese Szene wurde zum Abschluss der sommerlichen Drehzeit gefilmt.

Endlich sind Sommerferien! Bepackt mit Möbeln für ihr Ferienhaus sind die Donners wieder unterwegs in die Toskana. Auf einem italienischen Rastplatz treffen Sie auf Daphne, eine Aussteigerin aus Fürth. Sie helfen ihr, ihre entlaufene Katze wiedereinzufangen. Obwohl Julius das Mutzelchen sehr vorsichtig für sie von einem Baum holt, zeigt sich Daphne ihm gegenüber sehr undankbar. Da sie sehr lange im Stau gestanden haben und eine Pause brauchen, machen die Donners eine Zwischenübernachtung. Mitten in der Nacht beobachtet Julius Diebe am Volvo der Familie und verbringt zum Schutz der Möbel den Rest der Nacht im Auto. Am anderen Morgen ist das Fahrzeug umzingelt von Marktständen und die Donners sitzen erneut fest. Endlich erreichen Sie jedoch Montecastello und es kommt zum ersehnten Wiedersehen zwischen Bea und Neveo. Auf dem Weg zum Haus erfahren Julius und Rosl, dass Rosanna inzwischen einen neuen Freund hat und keiner im Dorf mehr böse auf Neveo und Bea ist. Die gute Laune der Familie wird noch besser, als sie feststellen, dass die Handwerker inzwischen Türen und Fenstern am Haus montiert haben. Allerdings warten im Haus nun auch die ersten Rechnungen. Als Julius hinunter zur Quelle geht, um Wasser zu holen, trifft er dort unverhofft auf die badende Daphne. Als diese erfährt, dass die Donners ihre neuen Nachbarn sind, gibt sie sich insbesondere Julius gegenüber sehr handzahm, denn sie hat in ihrem Haus kein eigenes Bad und ist auf die Quelle der Donners angewiesen. Als diese ihr eröffnen, dass sie die Quelle fassen wollen, sieht Daphne ihre Wasserversorgung in Gefahr und sie versucht, die Donners von ihrem Plan abzubringen. In Julius, der die Beziehungen zur neuen Nachbarin nicht gleich mit einem Streit beginnen will, findet sie mit ihren Naturschutzargumenten einen Fürsprecher. Bea und Neveo können nun, da alle Steine aus dem Weg geräumt sind, endlich ihre Liebe zueinander genießen. Zwischen Rosl und Julius hingegen kommt es zum Streit wegen Daphne: Rosl ist eifersüchtig und wirft Julius vor, sich nur allzu willfährig vom Plan, die Quelle zu fassen, abgebracht haben zu lassen. Während die übrige Familie an diesem Plan festhalten will, fürchtet Julius jedoch die Kosten, die durch eine Wasserleitung entstehen könnten. Als Rosl aber im Dorf Hermann trifft und der ihr sagt, es wäre besser, auf dem Grundstück nach Wasser zu bohren, weil die Qelle im Sommer schnell trockenfallen kann, ändert sie ihre Meinung schnell. Hermann, der nun leicht verdientes Geld wittert, bietet sich sogleich auch als Rutengänger an. Als Julius Rosl und Hermann bei der Suche nach Wasser beobachtet, ist er eifersüchtig. Nachdem Hermann an einer Stelle in 10 m Tiefe eine Wasserader ausmacht, schlägt er Rosl vor, den Brunnenbauer Ettore zu beauftragen, der auf Erfolgsbasis und damit ohne finanzielles Risiko für die Donners arbeitet. Und tatsächlich stößt der Bohrer in rund 15 m Tiefe auf Wasser. Was Rosl jedoch erst am Abend, als alle zusammen die erfolgreiche Bohrung feiern, von Neveo erfährt, ist, dass in dem nunmehr fälligen Festpreis von umgerechnet 10.000 Mark, auf den sich die Donners mit Ettore geeinigt haben, auch eine saftige Provision für Hermann enthalten ist und sie nun am Ende mehr zahlen als die sonst auf dem Markt üblichen 500 Mark pro Meter.

 

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