Episodenführer Folge 12

12. Alarm-Sigi
Sommer 1992
(auch in dieser Folge sieht man bei 0:06:02 Std. in der Gelateria Vanni ein Plakat, auf dem die Jahreszahl 1992 zu sehen ist)

In Montecastello hat ein neues Geschäft eröffnet: Alarm und Sicherheit. Sein Besitzer, Sigfried Noske, wirbt im Schaufenster damit, dass die Zahl der Einbrüche in Ferienhäuser zunimmt und die Polizei für keinen ausreichenden Schutz sorgt. Der Dorfpolizist Fausto liest das natürlich nicht gern und hat „Alarm-Sigi“ daher fortan auf dem Kieker!

Julius richtet sich im Haus ein Büro ein, um sich endlich an die Bearbeitung der Lateingrammatik zu machen, die er schon in drei Monaten beim Verlag abgeben muss. Beim Anschließen des Computers kommt es zu einer Auseinandersetzung zwischen Rosl und Julius. Rosl unterstellt ihm, er kümmere sich nicht um den Telefonanschluss, weil es ihm vielleicht ganz recht sei, dass sie ihn nicht erreichen kann. Obwohl Julius gehört hat, dass es bis zu einem Jahr dauern kann, fährt er nach Grosseto, um einen Anschluss zu beantragen.

Bea hat einen Job als Kellnerin in der Bar in Massa Marittima angenommen, weil sie beschlossen hat, die Schule zu schmeißen und mit ihrem Vater in Italien zu bleiben. Julius ist damit überhaupt nicht einverstanden, muss jedoch einsehen, dass er ihr diese Idee nicht ausreden kann. Als Rosl davon hört, unterstellt sie Julius, er stecke mit Bea unter einer Decke und beide wollten sich eine schöne Zeit in der Toskana machen, während sie alleine in Freising sei. Der Streit eskaliert und Rosl, die sich von allen verraten und verlassen fühlt, packt hastig ihre Sachen zusammen, um nach Deutschland zurückzufahren. Als sie unterwegs tanken muss, stellt sie jedoch fest, dass sie ihr Geld im Haus vergessen hat. Sie ruft Sigi an und bittet ihn, ihr Portemonnaie aus dem Haus zu holen und es ihr zur Tankstelle zu bringen. Sigi rast sofort los, erregt dabei jedoch die Aufmerksamkeit des Carabiniere Fausto, der ihm folgt. Am Haus angekommen, muss er festellen, dass niemand da ist, um ihm zu öffnen. Da er über das entsprechende Werkzeug verfügt, verschafft er sich kurzerhand selber Zugang. Schon bald darauf klicken die Handschellen!

Nachdem Julius auf der Polizeistation von Sigi erfahren hat, dass Rosl an der Tankstelle festsitzt, macht er sich sogleich auf den Weg, um ihr das Geld zu bringen. Der Versuch, sie zur Umkehr zu bewegen, misslingt jedoch. Sie setzt ihre Reise fort, ist aber so unkonzentriert, dass sie in einer Kurve die Beherrschung über den Wagen verliegt und sich überschlägt. Julius, der in einer nahen Bar noch ein Glas trinken will, fährt mit der schrecklichen Ahnung, dass Rosl verunfallt ist, dem vorbeifahrenden Krankenwagen hinterher und sieht seine Befürchtung schon bald bestätigt. Gott sei Dank hat Rosl bei dem Unfall aber nur leichte Verletzungen davongetragen. Als Julius und Bea sie im Krankenhaus besuchen, teilt Julius ihr seinen Entschluss mit, ihr zuliebe nun doch nicht in der Toskana zu bleiben, sondern mit ihr nach Freising zurückzukehren. Sie möchte jedoch nicht, dass er sich opfert, und stimmt nun auch zu, dass Bea in der Toskana bleibt. Gleichzeitig fasst sie jedoch den Beschluss, sich in Zukunft mehr um sich selbst zu kümmern…

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