Episodenführer Folge 11

Staffel 2

11. Der Runenmagier
Die zweite Staffel setzt im Frühsommer 1992 wieder ein (in dieser Folge hängt in der Bar Tripoli ein Plakat, das auf eine Veranstaltung im Mai 1992 hinweist). Julius hat sich für ein Jahr beurlauben lassen, in der Regel beginnt ein solches Jahr mit den Sommerferien.

Die Sommerferien haben begonnen und Familie Donner ist wieder auf dem Weg nach Montecastello. Bea ist in der Schule sitzengeblieben. Julius hat sich beurlauben lassen und wird das gesamte Jahr in Caduta Sassi verbringen. Um dies zu finanzieren, hat er zwei Verlagsaufträge angenommen. Markus und seine neue Freundin Liz reisen separat an. Sie hoffen, dass Rosl und Julius wie geplant ein paar Tage auf Korsika verbringen und sie dadurch allein im Haus sein werden. An einer Tankstelle treffen die beiden in der benachbarten Nuttenbar auf den Deutschen Gernot, der sich dort mit den Damen vergnügt. Bald stellt sich heraus, dass er Runenmagier ist und mit seinen Kursteilnehmern für zwei Monate in Daphnes Haus zu Gast ist.

Hermann betreibt inzwischen eine Ranch und hat ebenfalls eine neue Freundin: Tracy aus Amerika. Rosl gefällt das gar nicht. Was ihr auch nicht gefällt, ist, dass Montecastello immer mehr vom Tourismus geprägt ist. Auch Liz ist Rosl ein Dorn im Auge, denn sie ist eifersüchtig auf Markus‘ neue Freundin. Beim gemeinsamen Abendessen bei den Donners erkennt Liz Gernot wieder. Sie verspricht ihm, nichts von ihrem Treffen in der Bar zu erzählen, wenn er Rosl, die eigentlich keine Lust hat, doch noch dazu bewegt, mit Julius nach Korsika zu reisen. In der Tat rät er ihr tags drauf im Rahmen einer Weissagung, diese Reise anzutreten. Doch der Schwindel fliegt auf, weil Bea, die durch Neveo von Gernots Machenschaften weiß, ihre Mutter über ihn aufklärt und ihr auch berichtet, dass Liz ihn ebenfalls in der Bar beobachtet hat.

Unterdessen macht sich Verwandtschaft von Liz mit ihrem Wohnmobil am Haus breit: Liz‘ Bruder, seine Frau und deren Kinder nebst Schwiegermutter, die ebenfalls davon ausgegangen waren, dass die Hausherren nicht anwesend sein würden. Rosl ist nun noch mehr erbost über Liz und fährt zu der Bar, um Gernot zur Rede zu stellen und ihn zu beauftragen, dafür zu sorgen, dass die ungebetenen Gäste schnell wieder verschwinden. Und tatsächlich unternimmt er den Versuch, Liz‘ Verwandtschaft zu vertreiben, indem er ihr erzählt, die Kinder seien durch kosmische Kräfte in Gefahr. Als Liz daraufhin den versammelten Kursteilnehmern von Gernot verrät, dass dieser nur Hokuspokus betreibt und zwar Askese predigt, sich aber gleichzeitig in zwielichten Etablissements mit Damen des horizontalen Gewerbes vergnügt, schlagen diese sich unerwartet auf dessen Seite und verteidigen ihn. In einem klärenden Gesprächen stellen Rosl und Liz fest, dass sie nun quitt sind und einander wohl doch mehr mögen, als sie gedacht hatten.

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